Ein ganzheitliches Konzept

"Übrigens ist mir alles verhasst,

 was mich bloß belehrt,

 ohne mich zu beleben."

 Goethe

 

 

Marschangs theaterpädagogischen Förderung liegt ein ganzheitliches Konzept zugrunde, in welchem Wahrnehmung, Bewegung, Rechnen und Sprechen eine erfolgreiche Verbindung eingehen. In einer Spiellandschaft geht das Kind den Zahlen und Wörtern nach im wörtlichen Sinne, im Rhythmus des eigenen Schrittes, des eigenen Atems und des eigenen Verstehens. Die Spielbewegung wird zur Denkbewegung; das Denken selbst wird sozusagen durch die Bewegung auf den Weg gebracht.

 

Die Künstlerin möchte mit ihrer Arbeit für jedes Kind einen kreativen Zugang zum Wissen und zur Welt schaffen. Einer Welt, die stets vom Menschen interpretiert werden muss. Kein Mensch leistet jedoch diese Interpretation für sich alleine, sondern immer in Kommunikation mit anderen Menschen. Theaterpädagogische Förderung bedeutet, die Kommunikation und damit die individuellen Fähigkeiten zu fördern und einen kreativen Zugang zum Schulunterricht zu schaffen. Die Möglichkeiten des Unterrichts werden dadurch optimal erweitert, der Unterricht aber nicht ersetzt. So kann durch die Zusammenarbeit mit der Schule eine breite Basis für die Zukunft des einzelnen Kindes gelegt werden.